SEO für Fotografen – Bildkopien, Exif, IPTC-Daten

Zum Thema Bildkompression aus meinem ersten Beitrag der SEO für Fotografen-Reihe, möchte ich noch ein paar Linktipps für WordPress-Benutzer geben. Es gibt einige WordPress-Plugins, die die Bildkompression übernehmen und für eine schnellere Darstellung der Seiten und der Datenübertragung beim Seitenaufruf sorgen:

  • Optimus: komprimiert Bilder beim Upload, ist kostenfrei und werbefrei
  • wpCompressor: komprimiert die Beiträge von WordPress in gzip
  • EWWW Image Optimizer: optimiert und komprimiert Bilder beim Upload verlustfrei

Fotos im Seitenverhältnis 4:3 werden von Google übrigens leicht präferiert.

Kloster Maulbronn, Kirche

Was ist mit Bildkopien im Netz?

Anders als bei Texten ist für Google “Duplicate Content” von Fotos kein Nachteil. Google vermutet bei vielen Kopien ein und desselben Bildes auf anderen Webseiten, dass es beliebt ist und stuft es deshalb als sehr relevant ein.

Exif-Daten

Gleich vorweg: ob Exif-Daten von Google für die Einstufung von Fotomaterial im Netz herangezogen werden, ist ungewiss. Eine kleine Erklärung für alle, die mit Exif gerade nichts anzufangen wissen. Das sind die Standard-Daten, die im Header eines Bildes stehen und es mit zusätzlichen Informationen anreichern, wie z.B.

  • Kamerahersteller und Kameramodell
  • Datum und Uhrzeit
  • Blende
  • Belichtungszeit
  • GPS-Daten (wo das Foto gemacht wurde)
  • ISO-Wert etc…

Da es theoretisch sein kann, dass Suchmaschinen diese Werte nutzen, wird generell empfohlen, sie nicht unbeachtet zu lassen. Schwammige Aussage, mehr ist aber meines Wissens nicht bekannt.

IPTC-Daten

Mit den IPTC Meta-Daten können individuelle Informationen und Beschreibungen zum Bild gespeichert werden, z.B. Name des Fotografen, Keywords, Titel oder Aufnahmeort.

Die IPTC-Daten können in Grafikprogrammen wie Photoshop und Lightroom zu den Fotos leicht eingepflegt werden. Aber auch mit dem kostenlosen Irfanview plus Metadata-Plugin können diese Daten eingegeben werden. Anders als bei den Exif-Daten ist für die IPTC-Daten bekannt, dass Google sie aus JPEG-Bildern auslesen kann. Weniger offensichtlich ist es allerdings, ob sie für das Ranking eines Bildes eine große Rolle spielen. Wer jedoch das Pflegen der IPTC Daten in seinen Workflow integriert, ist auf auf lange Sicht auf der sicheren Seite.

Kloster Maulbronn, Brunnenhaus und Parlatorium

Die Bilder sind übrigens im Kloster Maulbronn entstanden. Wer sich auch für eine Besichtigung dieses UNESCO-Weltkulturerbes interessiert, hier der direkte Link.

Weitere SEO-Artikel auf meinem Blog:

SEO für Fotografen – Dateiname und Bild-Tags

SEO für Fotografen – Bildkompression

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