Makrofotografie

Makros sind sehr beliebt, denn durch die Vergrößerung rücken Sie Details ins Blickfeld, die uns sonst eher verborgen bleiben. Wenn nun ein Gegenstand vergrößert betrachtet wird, verursachen auch minimalste Kamerabewegungen Verwacklungen. Wenn nun auch noch längere Verschlusszeiten notwendig werden, ist der Einsatz eines Stativs unabdingbar.

Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass das Stativ variabel eingestellt werden kann und zugleich auch handlich ist. Es sollte praktisch für das Fotografieren in Bodennähe sein, und über einen präzise steuerbaren Stativkopf verfügen. Um auch die letzte kleine Verwacklung zu vermeiden bietet es sich an, mit einer Fernbedienung auszulösen. Wenn draußen in der Natur fotografiert wird, gibt es allerdings immer noch den Feind aller Outdoor-Makrofotografen: Wind. Wer genug Geduld hat, wartet einen windstillen Moment ab, allen anderen kann man nur raten, das Motiv mit ins Haus zu nehmen. ;-)

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Um auf Nummer sicher zu gehen sollte der Autofokus abgeschaltet und manuell scharf gestellt werden. Der Schärfebereich ist bei der Makro-Fotografie sehr gering. Richten Sie bei Insekten etc. den schärfsten Punkt auf die Augen. Bei Pflanzen muss von Fall zu Fall entschieden werden, was man besonders scharf abbilden will.

Bei der Makrofotografie ist es ebenfalls von großer Bedeutung, welchen Hintergrund man wählt. Auch wenn er extrem unscharf erscheint, sollte er farblich so gewählt werden, dass das Hauptmotiv besonders gut zur Geltung kommt. Der Hintergrund sollte also nicht vom Motiv ablenken.

Um Schattenbildung zu vermeiden, wenn das Makroobjektiv zu nah an das Motiv herangeführt werden muss, bieten sich Makro-Ringblitze an, die direkt auf das Objektiv gesetzt werden. Makroobjektive sind nicht ganz billig und wer sich erst einmal langsam an die Nahaufnahmen herantasten möchte, kann sich auch eine Nahlinse zulegen, die auf das normale Objektiv aufgeschraubt wird.

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